Visitenkarten im digitalen Zeitalter

Wir fragen uns: Braucht man 2018 denn noch klassische Visitenkarten?

Jeder kennt sie. Visitenkarten. Und wir fragen uns, ob die kleinen Kärtchen noch aktuell und nützlich sind im digitalen Zeitalter und für unsere Kunden und uns selbst Sinn machen und kommen zu dem Schluss: Ja, das tun sie. Wir mögen Visitenkarten und finden sie sinnvoll. Sehr sinnvoll. Und wir denken, dass man damit punkten kann. Warum erläutern wir im Folgenden.

Egal ob bei Geschäftspartnern, auf einer Veranstaltung oder bei potenziellen Kunden – irgendwann möchte man seine Daten austauschen, um in Kontakt zu bleiben und zu netzwerken oder um einen Auftrag für sich zu gewinnen. So oder so – man möchte gut dastehen. Und wir können uns keine bessere Möglichkeit vorstellen, als mit einer schicken Visitenkarte (passend zum Unternehmen und in die Corporate Identity versteht sich). Denn eine URL vorzutragen klingt blöd, der Instagramname lässt sich vielleicht schlecht aussprechen, einen QR-Code kann immer noch nicht jeder scannen. Ach und eigentlich ist es auch merkwürdig, wenn im Gespräch plötzlich alle mit ihrem Smartphone in der Hand da stehen, um bei mittelgutem Empfang, irgendetwas zu googlen oder einen Kontakt einzuspeichern. Und was ist eigentlich, wenn der Handyakku leer ist?

Eine Visitenkarte hat keinen schlechten Empfang und auch keinen leeren Akku. Und sie wirkt. Sofort.

Wir sind Print-Fans, wir können uns für Papiere, Druckverfahren und natürlich Gestaltung begeistern und abgesehen davon, dass wir uns an Menschen mit guten Visitenkarten sicherlich erinnern würden, verteilen wir sie auch gerne. Denn es macht einen guten Eindruck, wirkt professionell, vertrauenswürdig und erwachsen, geschäftlich eben. Und das im ersten Moment. Gerade weil Visitenkarten immer seltener werden denken wir, dass man sich mit diesem einfachen Werkzeug sogar abheben kann.

Wir sind der Meinung, dass die wichtigsten Daten auf einer Visitenkarte ihren Platz finden sollten – nicht zu viele, nicht zu wenige und passend. Wer keine Kunden im Büro empfängt, muss seine Adresse nicht auf die Visitenkarte schreiben. Wer lieber Mails schreibt anstatt zu telefonieren, braucht keine Telefonnummer auf der Karte.

In der Gestaltung legen wir wert darauf, dass das Tool in die Corporate Identity passt und im ersten Moment einen guten, hochwertigen Eindruck macht und authentisch ist. Das ist wie mit der Kleidung: Zum Businessmeeting gehen wir ja auch nicht im Jogging-Anzug, um einen guten Eindruck zu machen. Es muss nicht immer das dickste Papier und das verrückteste Format sein. Ein durchdachtes Design, eine angenehme Haptik und vielleicht ein i-Tüpfelchen reichen völlig aus, um ein gutes Bild von sich dazulassen.

Und wenn die Visitenkarten dann noch sauber sind, keine Eselsohren oder Flecken haben und immer im Geldbeutel oder in der Tasche stecken und nur darauf warten, gezückt zu werden, dann kann nichts mehr schief gehen. Oder?

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